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Bei „Asper Biogene“, einem in Estland ansässigen Genanalyse-Unternehmen, wurden bei einem Ransomware-Vorfall die Personen- und Gesundheitsdaten von ca. 10.000 Esten aus der Datenbank gestohlen. Darunter auch Testergebnisse von Gentests, die von Gesundheitsdienstleistern und Einzelpersonen angefordert wurden. Kopiert und heruntergeladen wurden sogar rund 100.000 Datensätze. Die Sicherheitslücke im Server soll inzwischen geschlossen und eine Untersuchung zur Beweissicherung eingeleitet sein. Obwohl der illegale Zugriff bereits Mitte November bemerkt worden war, wurden die betroffenen Personen erst jetzt über den Vorfall informiert. Wären die Daten unternehmensintern verschlüsselt oder pseudonymisiert gewesen, hätten die Folgen des Ransomware-Angriffs deutlich abgemildert werden können.

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